Fabio Aru setzt den entscheidenden Hieb

Der Italiener und dessen Astana-Team zermürben bei der Vuelta Tom Dumoulin in den Bergen

  • Tom Mustroph, Madrid
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Hartnäckig hatte Tom Dumoulin seinen Vorsprung verteidigt. Auf der vorletzten Etappe gingen ihm die Kräfte aus.

Ein heißes Finale bot die Vuelta a Espana. Von der Stierkampfarena in Cercedillas in der Sierra nördlich von Madrid aus konnte man beobachten, wie der Sarde Fabio Aru sich den in das rote Tuch des Gesamtführenden gewandeten Holländer Tom Dumoulin zunächst zurecht stellte und ihm von seinen Getreuen in der Tradition der Piquadores zahlreiche Schläge versetzen ließ. Den entscheidenden Hieb setzte er - einem Matador gleich - selbst. All das spielte sich auf den letzten 55 Kilometern der vorletzten Etappe der Vuelta ab. Dumoulin, Jahrgang 1990 wie auch Aru, hatte da noch sechs Sekunden Vorsprung auf seinen Rivalen. Doch der ließ den achtzylindrigen Turbo seines Astana-Teams heiß laufen. Erst sorgte Landsmann Dario Cataldo für eine hohe Ausgangsgeschwindigkeit am Fuße des dritten Berges dieser Etappe. Das Feld reduzierte sich dabei auf zwei Handvoll Fahrer.

Dann übernahm Mikel Landa. Der Spanier im Astana-Trikot riss eine erste Lücke. ...


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