Die Klimaspiele sind eröffnet

Aktivisten kündigen massiven zivilen Ungehorsam gegen UN-Klimagipfel in Paris an

Mitte Dezember findet der UN-Klimagipfel in Paris statt. Im Rahmen von »Climate Games« planen Klimaschutzinitiativen Protestaktionen. Die deutsche Klimabewegung bleibt mit ihrer Mobilisierung jedoch zögerlich.

In den Vorbereitungen der Proteste gegen den UN-Klimagipfel in Paris Mitte Dezember haben Aktivisten in großem Maßstab Aktionen des zivilen Ungehorsams angekündigt. Ein Bündnis aus Klimaschutz- und Postwachstumsorganisationen wie das internationale Bewegungsnetzwerk 350.org oder Attac Frankreich planen unter dem Motto »Climate Games« mehrtägige Aktionen, um die Notwendigkeit weitreichender Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen deutlich zu machen. Versprochen wird das »größte Abenteuerspiel zivilen Ungehorsams der Welt«.

Die 21. UN-Klimakonferenz (COP21) findet vom 30. November bis zum 11. Dezember in Paris statt. Die 194 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen wollen eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls verabschieden. Ziel ist, Lösungsvorschläge zur Minderung der CO2-Emissionen und damit der globalen Erwärmung vorzulegen – das sogenannte 2-Grad-Ziel. Der kritische Temperaturwert ...


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