Kein Fall fürs Museum

Staatsanwaltschaft Frankfurt prüft, ob im DFB-Skandal ein Anfangsverdacht besteht

Berlin. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt prüft nach Bekanntgabe der Korruptionsvorwürfe gegen den DFB wegen der WM-Vergabe 2006 aktuell, ob es einen Anfangsverdacht für ein Ermittlungsverfahren gibt. Derweil quält sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach durch die Präsentation des neuen DFB-Fußballmuseums in Dortmund, das in dieser Woche eröffnet werden soll. Sein Vorgänger Theo Zwanziger kündigte an, nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub »alle ihm vorliegenden Erkenntnisse« darstellen zu wollen.

Immer mehr in den Fokus rückt die umstrittene 6,7-Millionen-Euro-Zahlung des WM-Organisationskomitees an den von Joseph Blatter geführten Weltverband FIFA, über die der »Spiegel« berichtet hatte. Dies sei weiter »ein offener Punkt«, räumte Niersbach bei seinem Auftritt im Deutschen Fußballmuseum ein. Man müsse die Frage stellen, »wofür diese Überweisungen der 6,7 Millionen verwendet wurden«.

Den Verdacht, das Geld sei zum Stimmenkauf bei ...


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