Ende des Tauziehens?

Ben Gibson soll Direktor der dffb werden

  • Katharina Dockhorn
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ben Gibson wird neuer Direktor der deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) im Herzen Berlins. Das Kuratorium stimmte am Freitagnachmittag einstimmig dem Vorschlag der Findungskommission zu, Vertragsverhandlungen mit dem Briten aufzunehmen. Wenn sich der 57-Jährige und das Land Berlin einigen, wäre ein monatelanges, bizarres Tauziehen beendet. Die Direktorenstelle ist seit dem Weggang von Jan Schütte 2014 vakant. In der ersten Ausschreibung setzte sich der österreichische Regisseur Florian Pölsner (»Die Wand«) durch. Die Studenten favorisierten dagegen die Kamerafrau und erfahrene Dozentin Sophie Maintingneux. Sie klagte wegen Verfahrensfehlern gegen den Senat.

Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei und des dffb-Kuratoriums, zauberte dann mit Ralph Schwingel einen passablen Kandidaten aus dem Hut. Nach heftigem Widerstand der Studenten zog der Produzent von »Gegen die Wand« zurück. Eine zweite Ausschreibung wurde notwendig. Fünf Kand...


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