Rassismus und Fremdenhass in der Erziehung: Verlust des Sorgerechts

Sorgerecht

Einige Menschen äußern sich öffentlich rassistisch oder fremdenfeindlich und demonstrieren gegen Flüchtlingsheime. Das kann nicht nur ihren Job, sondern auch das Umgangs- und unter Umständen sogar das Sorgerecht für ihr Kind kosten.

Wie der Deutsche Anwaltverein (DAV) informiert, hat die politische oder religiöse Gesinnung eines Elternteils nur dann Auswirkungen auf das Umgangsrecht mit dem Kind, wenn dadurch das Kindeswohl gefährdet ist. Hat ein Elternteil lediglich eine kontroverse Meinung, reicht das nicht aus, um ihm das Umgangsrecht zu entziehen oder einzuschränken. Zuständig dafür ist das Familiengericht. »Entscheidend ist der gesunde Menschenverstand«, sagt Eva Becker, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein.

Ein drastisches Beispiel: Wer einmal sagt, dass es ihm lieber wäre, wenn in seiner Nachbarschaft keine syrischen Flüchtlinge wohnen würd...


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