Hände mit einer Orange

Israelische und deutsche Autoren schreiben über das andere Land

  • Von Sabine Neubert
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Sentenz »Hände mit einer Orange« ist der »ode an zeruya« von Albert Ostermaier entnommen, die den Abschluss dieses Sammelbandes mit Texten israelischer und deutscher Autoren über das jeweils andere Land bildet. Warum gerade ein Vers des letzten Beitrags hier am Anfang steht, ist leicht zu begründen, fasst doch diese Liebeserklärung an die Schriftstellerin Zeruya Shalev und an ihr Land Israel hier Gesagtes und Bedachtes, Heutiges und Gewesenes, auch Verschwiegenes und Mitgedachtes in besonderer Weise zusammen.

»...warum/ müssen wir gräben zwischen uns/ graben ...« heißt es an anderer Stelle - und weiter: »dein/ land mit kreide auf dem asphalt/ gezeichnet der himmel und die/ hölle durch die du musstest dein/ land israel das nötig ist und/ notwendig aus not geboren ...«

Der Staat Israel, Land der Orangen, wurde 1948 »aus Not geboren«. Im Jahr 1965 nahmen Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen auf, ein erster Schrit...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.