Ochsenfurt - wahr oder gut erfunden

Ein Buch erzählt aus der fränkischen Provinz

  • Von Birgit Gärtner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion sind fließend in der kurzweilig geschriebenen Novelle »Schöne kleine Stadt - Ochsenfurter Rundgang« von Leander Sukov. Deshalb ist es ratsam, es dem Autor gleichzutun: »Ich will die Sage als wahr annehmen, und wenn sie nicht wahr sein sollte, so ist sie doch gut erfunden.«

Das Büchlein enthält viel Historisches über das 11 000-Einwohner-Städtchen Ochsenfurt bei Würzburg im Norden Bayerns. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 725, als das Kloster gebaut wurde, in dem um das Jahr 740 Thekla von Kitzingen Äbtissin war. »Medizin und Unterricht bestimmten ihr Leben«, weiß Sukov über die später heilig gesprochene Nonne zu berichten. Der Name des Ortes geht auf eine Furt im Main zurück.

Das Hotel »Zum Schmied« weist mit einer Gedenktafel auf die Geschichte des Hans Stock hin: Dieser soll verblüffende Ähnlichkeit mit dem schwäbischen Herzog Konrad gehabt haben, welcher sich erfolglos als Feldherr i...


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