Rio senkt Olympiakosten

Brasiliens Wirtschaftskrise lässt die Sommerspiele 2016 schrumpfen

  • Heiner Gerhardts, Rio de Janeiro
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auch wenn (Geld-)Not erfinderisch macht - der Vorschlag, dass die Sportler für die Klimaanlagen auf ihren Zimmern im Athletendorf selbst aufkommen müssen, ging dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) dann doch zu weit. Dennoch regiert wenige Monate vor den Sommerspielen (5. bis 21. August) und den Paralympics (7. bis 18. September) in Rio de Janeiro der Rotstift. Man sei »mitten im Prozess, die Ausgaben nachzuprüfen« und »auf der Suche nach kreativen Lösungen, um einen ausgeglichenen Etat zu garantieren«, heißt es in einer Presseerklärung des Comitê Rio 2016.

Das Budget der Organisatoren, das weder den Bau von Wettkampfstätten noch Infrastrukturverbesserungen umfasst, ist auf 7,4 Milliarden Real, umgerechnet 1,81 Milliarden Euro, begrenzt. Refinanziert wird es durch Sponsoren, den Verkauf von Tickets und lizenzierten Produkten sowie einem IOC-Zuschuss, der sich inklusive der Paralympics auf 1,3 Milliarden Eur...


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