In Ehren die Pflicht erfüllt?

Auf Obamas Geheiß wird zehn Jahre lang an den Vietnamkrieg erinnert

  • Von Hellmut Kapfenberger
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Vietnam hatte in diesem Jahr mehrfach Grund für feierliches Gedenken und ehrende Erinnerung. Am 30. April vor 40 Jahren marschierten Befreiungsstreitkräfte kampflos in Saigon ein, womit das unvermeidliche Ende des von Washington 20 Jahre zuvor im abgespalteten Landessüden installierten Separatregimes und des von den USA angezettelten opfervollen Krieges besiegelt war. Eine große Militärparade krönte die Feierlichkeiten in der heutigen Ho-Chi-Minh-Stadt. Am 19. Mai verbeugte sich Vietnam in Dankbarkeit vor Ho Chi Minh, dem noch immer hochgeschätzten »Onkel Ho«, anlässlich seines 125. Geburtstages. Es war sein und seiner Kampfgefährten Werk, dass am 2. September 1945, vor 70 Jahren, die unabhängige Demokratische Republik Vietnam (DRV) auf der Weltbühne erscheinen konnte.

Die USA erinnerten, gedachten und feierten ebenso ausgiebig in diesem Jahr. Ihr Gedenken unter der Regie des Verteidigungsministeriums erfolgte jedoch in einer Weis...


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