Algerier und Marokkaner sollen gehen

Sichere Drittstaaten und schnelle Verfahren geplant

Berlin. Die Bundesregierung will Asylanträge von Flüchtlingen aus Algerien und Marokko künftig vorrangig behandeln lassen, um die Möglichkeiten für eine rasche Rückweisung zu verbessern. Das Bundesinnenministerium bereite einen entsprechenden Erlass an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vor, dem die Entscheidung über Asylbegehren obliegt, sagte ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin. Anträge von Marokkanern und Algeriern sollen dann prioritär behandelt werden. Bei den zahlenmäßig zuletzt deutlich gestiegenen Asylbewerbern aus den beiden nordafrikanischen Staaten verfolge die Bundesregierung das Ziel, »höhere Rückführungszahlen zu erreichen«, sagte der Ministeriumssprecher. Anders als bei der Deklarierung der Länder zu sicheren Drittstaaten müssten dafür keine Gesetze geändert werden, ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.