Redaktionsübersicht

Lisa Ecke

Lisa Ecke ist in Hamburg geboren und hat Ressortjournalismus in Ansbach studiert. Danach hat sie als freie Journalistin gearbeitet, später bei der Märkischen Oderzeitung. Seit April 2020 ist sie Redakteurin für Sozialpolitik beim »nd«.
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Aktuelle Beiträge von Lisa Ecke:
Immer noch gibt es oft keine Alternative zur Treppe.
Armut statt Inklusion

Menschen mit Behinderung werden benachteiligt und ausgeschlossen. Dafür sorgen nicht nur die zu langsam abgebauten Barrieren, sondern auch das systematische Drängen in Armut.

Menschen mit Behinderung werden von vielen Arbeitgebern abgestempelt.
Kaum Integration am Arbeitsmarkt

Für Menschen mit Behinderung sind die Folgen der Coronakrise auf dem Arbeitsmarkt gravierend. Und einmal erwerbslos haben sie eine doppelt so geringe Chance wie Menschen ohne Behinderung, wieder einen Job zu bekommen.

Nicht nur die SPD freut sich über den Kompromiss zum Bürgergeld. Auch Grüne, FDP und Union äußern sich zufrieden.
Ära Hartz IV ist nicht zu Ende

Die vergangen Wochen waren besonders hart für Menschen, die Hartz IV beziehen. In einer Tour wurde ihnen unterstellt, sie wären faul und arbeitsscheu.

Vertreter des Bundestags, der Länder und der Bundesregierung sitzen bei den Verhandlungen des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat über das geplante Bürgergeld im Deutschen Bundesrat.
Das Bürgergeld wird kommen

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich auf den Kompromiss zwischen Ampel und Union geeinigt. Damit kann die Nachfolge für Hartz IV noch diesen Freitag in Bundestag und Bundesrat beschlossen werden.

Auch mit dem Bürgergeld werden viele Menschen aufs Flaschensammeln angewiesen sein.
Hartz IV heißt jetzt Bürgergeld

Die Ampel hat sich mit der Union auf einen Kompromiss beim Bürgergeld geeinigt. Hielt schon der Entwurf nur wenige Verbesserungen im Vergleich zu Hartz IV bereit, sind diese nun zum Großteil wieder gestrichen.

Das Bürgergeld ist nicht mehr als ein Reförmchen von Hartz IV.
Hartz V kommt

Das Bürgergeld ist keine Abkehr von Hartz IV. Die Menschen werden weiter in Armut gehalten, arm gemacht. Weil es immer noch Sanktionen geben soll, ändert sich auch nichts am Misstrauen gegenüber Erwerbslosen.

Ob Klassenfahrt, Sportverein oder Ausflug - wer wenig Geld hat muss alles extra aus den Leistungen für Bildung und Teilhabe beantragen.
Misstrauen bleibt

Familienleistungen werden unfair verteilt. Wer wenig Geld hat, wird zudem mit Misstrauen bestraft und muss alles extra beantragen. Daran wird sich wohl so schnell auch nichts ändern.

Mehr als jeder dritte Studierende ist von Armut bedroht.
Wieder mal abgespeist

Wer studiert, ist mit immer höherer Wahrscheinlichkeit von Armut bedroht. Daran ändern die Einmalzahlungen rein gar nichts.

Auch der Kinderzuschlag liegt versteckt hinter einem dichten Nebelschleier.
Verschleierte Hilfe

Trotz Geldnot bekommen viele Familien nicht die finanzielle Unterstützung, die ihnen zusteht. Kein Wunder bei dem Antragswirrwarr und den ungenügenden Infos. Man könnte meinen, die Hilfe soll gar nicht ankommen.

Der Bundesrat muss dem Entwurf zum Bürgergeld noch zustimmen.
Minimal ist schon zu viel

Millionen Menschen warten auf eine Anpassung der Grundsicherung an die rasant steigenden Kosten. Nun droht sich die angekündigte minimale Erhöhung zum Jahreswechsel noch weiter zu verschieben.

Türen bleiben oft verschlossen

Zu Beginn der Pandemie haben Jobcenter und Arbeitsagenturen ihre Erreichbarkeit stark eingeschränkt. Einer Umfrage zufolge hat sich daran auch im dritten Corona-Sommer kaum etwas geändert – mit gravierenden Folgen.

Soziale Infrastruktur bedroht

Für gemeinnützige soziale Dienste und Einrichtungen bedeuten die aktuellen Preissteigerungen ein existenzielles Risiko. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.

Vor allem benachteiligte Kinder hatten in der Pandemie seltener die Möglichkeit, weiter zur Kita zu gehen. Malen, spielerisches Lernen und Sozialkontakt mussten hintenanstehen.
Noch mehr benachteiligt

In Armut aufzuwachsen war schon immer schwer und mit langfristigen negativen Folgen verbunden. Doch durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation für betroffene Kinder und Jugendliche noch weiter verschlechtert.

Aktivistinnen posieren anlässlich der Pressekonferenz des Bündnisses zum »solidarischen Herbst«.
Faire Entlastung und Lastenverteilung

Ein breites Bündnis fordert zielgerichtete Entlastungen und Investitionen in Nachhaltigkeit. Es gehe darum, die Gesellschaft vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren und gleichzeitig klimapolitische Weichen zu stellen.

Finanzielle Verbesserungen sind beim Bürgergeld nicht in Sicht.
Keine Überwindung von Hartz IV

Schon lange vor der Energiepreiskrise hat sich die Ampel-Koalition auf die Einführung eines Bürgergeldes verständigt. Am Donnerstag fand dazu eine Bundestagsdebatte statt. Außerdem wurde über Entlastungen wegen der aktuellen Krise beraten.

Nichts gegen Ernährungsarmut

In Deutschland hungern Menschen zum Teil aufgrund von Armut. Laut Bundesernährungsministerium ist dies ihre individuelle Entscheidung. Zynischer kann man die Realität nicht verkehren.

Folterpraxis gegen Mädchen

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Verletzung der Menschenrechte. Trotzdem müssen weltweit jeden Tag rund 8220 Mädchen diesen Gewaltakt erleiden. Auch in Deutschland sind Mädchen gefährdet.

Rettungsdienst am Limit

48-Stunden-Woche als Standard, ständiger Zeitdruck, Gewalterfahrungen: Die Arbeitsbedingungen für Menschen im Rettungsdienst sind katastrophal. Das wird in einer Verdi-Befragung deutlich.

Ein Frauenproblem

Armut im Alter ist weiblich und dagegen wird von der Politik rein gar nichts unternommen. Stattdessen wird die Altersarmut von Frauen weiter zementiert.

Das reicht nicht

Die vom Bundeskabinett beschlossene Reform des Wohngeldes reicht nicht aus. Der Zuschuss bleibt fern der Mietpreisrealität. Außerdem braucht es viel grundlegendere Änderungen in der Wohnungspolitik.