Redaktionsübersicht

Lisa Ecke

Lisa Ecke ist in Hamburg geboren und hat Ressortjournalismus in Ansbach studiert. Danach hat sie als freie Journalistin gearbeitet, später bei der Märkischen Oderzeitung. Seit April 2020 ist sie Redakteurin für Sozialpolitik beim nd.
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Aktuelle Beiträge von Lisa Ecke:
Was darf das Eigenheim kosten? Eigentlich gilt: Nicht mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung zeigt jedoch, dass das längst nicht mehr State of the Art ist.
Wohnen bleibt zu teuer

Für sehr viele ärmere Haushalte ist die eigene Wohung laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung ein großes finanzielles Problem. Demnach gehen bei ihnen mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Miete drauf.

Die Polizei setzt Sammelquarantäne in der Erstaufnahmestelle für Asylbewerber*innen im thüringischen Suhl durch.
Die Sorgen bleiben

Ist es rassistisch, über hohe Infektionszahlen bei Migrant*innen zu sprechen? Elizabeth Beloe vom Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen warnt vor wachsendem Rassismus in der Coronakrise und fordert, die Communities stärker einzubeziehen.

Mehr als 12 000 Euro betrug zuletzt die durchschnittliche jährliche Lohnlücke zwischen Männern und Frauen.
Lohnunterschied bleibt

Die Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Linke-Anfrage offenbart, dass sich die Geschlechterungerechtigkeit bei der Entlohnung verfestigt. Der Männeranteil bei den höheren Einkommen steigt.

Die Jobcenter sind für viele Menschen nicht ausreichend erreichbar.
Komplett abgeschrieben

Wer aktuell in finanzieller Not ist, ist noch mehr als sonst auf sich alleine gestellt. In den meisten Jobcentern ist es wegen der Pandemie nicht möglich, persönlich vorbeizukommen, um beispielsweise den Antrag auf Arbeitslosengeld abzuholen. Wer keinen Computer besitzt...

Zerrspiegel statt Mietspiegel

Einen Mangel an bezahlbarem Wohnraum gibt es längst nicht nur in Großstädten. Und eine Änderung ist erst mal nicht in Sicht. Eine Möglichkeit zur Regulierung der ständig steigenden Preise sollen Mietspiegel sein, also Erhebungen der ortsüblichen Vergleichsmiete zur Begr...

Die Wartezeit auf einen Therapieplatz ist lang - um das zu lösen soll jetzt die Behandlungszeit stärker festgelegt werden.
Zweiklassenbehandlung soll zementiert werden

Nicht die individuelle Krankheitsgeschichte, sondern ein starres Raster soll festlegen, wie lange ein Patient behandelt wird. Das kritisiert ein breites Verbändebündnis an einem Gesetzesentwurf.

Der Kampf wird härter

Grade einmal zwei Wochen ist es her, dass bundesweit die Diskussion aufkam, ob Menschen in beengten, benachteiligten Stadtteilen mit besonders hohen Corona-Inzidenz bevorzugt geimpft werden sollten. Oder ob zumindest mobile Impfstationen vor Ort geschaffen werden sollte...

Nichts als Symbolik: Der Entwurf zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist laut Experten wirkungslos.
Der schlechteste Vorschlag

Die geplante Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz wird für Minderjährige keine Verbesserungen bringen. Verschiedene Experten kritisieren den Entwurf als unzureichend und wirkungslos

Werden Menschen pflegebedürftig, bleibt für ein gutes Leben im Alter oft nicht viel Geld übrig.
Armut für immer

Wer einmal arm ist, bleibt das auch. Zu dem Ergebnis kommt der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Verbände fordern Umverteilung.

Polarisierung bei den Einkommen wächst weiter

2001 veröffentlichte die Bundesregierung den ersten Armutsbericht. Ein Gespräch mit Jürgen Schupp, Professor für Soziologie an der Freien Universität Berlin, über die Entstehung und Entwicklung der Berichte und über ihre politischen Auswirkungen.

Behindert gemacht und verbannt

Inklusive Bildung ist eine Verpflichtung aus der UN-Behindertenrechtskonvention, aber Deutschland ist noch immer weit von der Umsetzung entfernt. Über 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Förderbedarf wurden 2019/20 nicht an einer regulären Schule unterrichtet, so...

Ignoriert

Sowohl die Gefahr, sich mit Corona zu infizieren, als auch die Sterblichkeit hängen entscheidend vom Geldbeutel ab. Dass dieser Fakt bei der Impfpriorisierung völlig außer Acht gelassen wird, zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert arme Menschen haben.

Die Angst nimmt zu

Abwertung und Abgrenzung von Erwerbslosen sind wichtige Bestandteile der Leistungsgesellschaft. Es zeichnet sich ab, dass immer weniger junge Menschen an diese glauben.

Mehr Arbeit, weniger Einkommen

In allen ökonomischen und sozialen Aspekten trifft die Corona-Pandemie Frauen weitaus härter als Männer. So sind ihre Einkommensverluste durch die Coronakrise höher als das Bruttonationaleinkommen von 98 Ländern zusammen. Mindestens 800 Milliarden Dollar weniger verdien...

Sündenböcke

Hartz IV ist eine Sackgasse. Einmal drin wird ein Umdrehen für viele Menschen verunmöglicht. Das zeigen die Zahlen zu Langzeitarbeitslosen in Deutschland: Fast 762 000 Menschen haben bereits seit über einem Jahr keine Arbeit mehr. Das sind fast die Hälfte aller erwerbsl...

Ins Abseits gedrängt

Menschen mit Behinderung bleiben auch im neuen Teilhabestärkungsgesetz ausgegrenzt und werden in Armut gedrängt. Schutz vor Diskriminierung und Gewalt spielt offenbar keine Rolle.

Ohne Perspektive und Zuversicht

Die psychische Situation und die Zufriedenheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland waren schon vor der Pandemie schlechter als in anderen Industrieländern. Laut Unicef-Bericht hat sich die Situation jetzt noch weiter verschärft.

Kleine Verbesserungen, große Versäumnisse

Der Gesetzentwurf für eine bessere Teilhabe für Menschen mit Behinderung wird von Verbänden und Opposition als lückenhaft kritisiert. Viele Schlechterstellungen für Menschen mit Behinderung bleiben bestehen.

»Kein Kamikazeprojekt«

Das Bundesverfassungsgericht hat den Mietendeckel in Berlin gekippt. Auf viele Mieter kommen jetzt Nachzahlungen zu.

Nichts als Verachtung

Mit seiner Begründung gegen eine Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 600 Euro diffamiert Detlef Scheele (SPD) nicht nur Erwerbslose, er vergisst auch Grundsicherungsbeziehende, die nicht mehr arbeiten können, etwa Renter*innen. Bei seinen Aussagen wird deutlich: Es fehlt jeder Bezug zur Realität.