Redaktionsübersicht

Birthe Berghöfer

Birthe Berghöfer
Birthe Berghöfer, Jahrgang 1991, hat Politikwissenschaft und Gender Studies in Marburg und Berlin studiert. Nach drei Jahren in Schweden, wo sie für das „nd“ unter anderem über Politik und Gesellschaft in Skandinavien berichtete, kam sie im April 2020 ins Onlineressort des „nd“. Die Berlinerin twittert als @BirtheBird über Feminismus, Gender, Schweden und die Kuriositäten des Alltags.
Aktuelle Beiträge von Birthe Berghöfer:
Auch beim Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach soll »Omicron aka B.1.1.529« dabeigewesen sein.
The real B.1.1.529

Die vierte Corona-Welle rollt durch Deutschland und damit auch die Corona-Variante Omikron. Was im wirklichen Leben gar nicht lustig ist, hat auf Twitter eine humorvolle Entsprechung gefunden: »Omicron aka B.1.1.529« twittert über seine Tour durch Deutschland.

Wer sich auf HIV testen lassen möchte, kann das ganz bequem von Zuhause - mit Selbsttests aus der Apotheke
Testen, testen, testen

Eine HIV-Infektion ist heute nicht mehr tödlich. Wichtig ist, sie frühzeitig zu erkennen, erklärt Holger Wicht von der Deutschen Aidshilfe. Ein Gespräch über den Unterschied zwischen HIV und Aids und wie man heute gut und 
lange mit dem Virus leben kann.

Als Hair- und Make-up Artist reist Ahmed Mnissi viel durch Deutschland.
Anders, als du denkst

Ahmed Mnissi hat HIV und spricht offen darüber - um Unwissen und Stigmatisierung entgegenzuwirken. Denn viele wissen gar nicht, dass man heute mit Hilfe einer Therapie ein unbeschwertes Leben mit dem HI-Virus führen kann. Auch Sex ist mit HIV kein Tabu mehr.

Im deutschen Fersehen oft zu sehen: schwere Gewalt gegen Frauen. So auch in der Berliner Tatortfolge
Sexualisierte Gewalt ist keine Unterhaltung

Wer zur Primetime den Fernseher anschaltet, kommt um Gewaltszenen, vor allem mit Gewalt gegen Frauen, kaum herum. Das Problem: Wenn geschlechtsspezifische Gewalt immer wieder sichtbar, aber kaum kritisiert wird, trägt das zur Normalisierung bei.

Diesmal: auf dem Sofa statt im Aufzug
Die Fünf aus dem Fahrstuhl

Auf der Videoplattform Tik Tok sind die »Elevator Boys« mit simplen Inhalten erfolgreich: Sie lächeln sexy aus dem Aufzug raus. Manchmal stylen sie ihre Lockenköpfe zu Vogelnestern. Hätte sich das Internet doch nur nicht durchgesetzt.

Bärbel Bas (SPD, M) freut sich über ihre Wahl zur Bundestagspräsidentin bei der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags.
Trippelschritte in Richtung Gleichberechtigung

Dass mit Bärbel Bas nun eine Frau Bundestagspräsidentin ist, wird als feministischer Erfolg beklatscht, ist aber eigentlich eine Tragödie. Denn im Jahr 2021 ist die Gleichberechtigung der Geschlechter offenbar immer noch eine Seltenheit.

Literaturkritikerin in der Kritik

Bei Markus Lanz durften weiße Menschen wieder einmal über Rassismus sprechen. Diesmal: Elke Heidenreich. Die Literaturkritikerin hält es für positive Neugier, Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland nach ihrer Herkunft zu befragen.

»Ich habe einfach die Wand angestarrt«

Stefanie Rosin ist alleinerziehend. Der Versuch, ihr Kind und das eigene Café unter einen Hut zu bekommen, brachte sie bis zum Burn-out. Im Interview erzählt die 40-Jährige, wie ihr Traum, in der Gastronomie zu arbeiten, sie heute wieder glücklich macht.

Nie gelernt: Schwangerschaftsabbruch

Beim Thema Schwangerschaftsabbruch herrscht in Deutschland Mangel: In der medizinischen Ausbildung kommt das Thema kaum oder gar nicht vor und auch die Versorgungslage wird immer schlechter. Papaya-Workshops sollen seit einigen Jahren Abhilfe und ein Problembewusstsein schaffen.

»Bild« gegen 15-jährige Klimaaktivistin

»Lebe so, dass die ›Bild‹-Zeitung was dagegen hat« ist ein durchaus anzustrebendes Motto. So schwer zu befolgen scheint das auch nicht zu sein, angesichts des »Skandals«, den das Blatt diese Woche auftischte: eine Klimaaktivistin in der Wahlarena.

Die Zeit der tiefen Gräben ist vorbei

Die Überparteiliche Fraueninitiative Berlin - Stadt der Frauen hat alle vor fünf Jahren ins Abgeordnetenhaus eingezogenen Parteien zum Thema Gleichberechtigung befragt. Die so entstandenen Wahlprüfsteine sind durchaus aufschlussreich.

»Unser« politisches System

Dieser Tage zeigt sich nicht nur ein furchtbares politisches Versagen bei der Evakuierung von Menschen aus Afghanistan, sondern auch so manches krude Demokratieverständnis innerhalb der CDU. Genauer: das von Norbert Röttgen.

Auf den Punkt

Wenn Luisa Neubauer in den Talkshows von Lanz, Will oder Illner auftritt, kann man sich danach auf eins verlassen: den Hashtag #Neubauer. Dabei zeigt die Klimaaktivistin eine Professionalität, von der sich so manch ein*e Politiker*in etwas abschneiden sollte.

Pressefreiheit unter Vorbehalt

Besorgniserregend: Der Beirat »Junge Digitale Wirtschaft« fordert in einem Papier die »Disziplinierung der Presse« und offenbart damit enorme Unkenntnis – oder Ignoranz – bei der Relevanz von Presse- und Meinungsfreiheit.

Von großen Produktionsfirmen zur »Porno Ich-AG«

Während früher große Produktionsfirmen die Pornobranche beherrschten, wird heute viel von Einzelnen und im eigenen Schlafzimmer gedreht. Das wirkt sich auf die Arbeitsbedingungen der Branche aus, erzählen die Darsteller*innen Theo Meow und Candy Flip.

Europaweiter Nachholbedarf

In allen Ländern der Europäischen Union besteht Handlungsbedarf bei den Themen Gleichberechtigung und sexuelle und reproduktive Gesundheit. Der Ausschuss für die Gleichstellung der Geschlechter im EU-Parlament stellt deswegen nun konkrete Forderungen.

Die UEFA schießt ein Eigentor

Das Verbot der UEFA, die Allianz Arena in Regenbogenfarben zu beleuchten, ist grotesk: Immerhin hat sich der Verband gegen ein Zeichen für Akzeptanz und Gleichbehandlung von homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen entschieden.

»Es geht immer um Geruch, Geschmack, Haut, Nacktsein«

Menschen mit Behinderung wird eine eigene Sexualität oft abgesprochen. Dabei ist Sex ein menschliches Grundbedürfnis, unabhängig von körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Die Sexualbegleitung kann Abhilfe schaffen, ist aber auch umstritten.