Redaktionsübersicht

Alexander Ludewig

Alex Ludewig, Jahrgang 1974, schreibt seit 2010 für unsere Zeitung – mit einer Grundsympathie für jene, die den Fußball groß gemacht haben, die Fans. Er berichtet nicht nur kenntnisreich vom Spiel, von Spielern und Spielerinnen, er zeigt dabei immer die politische Dimension des Fußballbusiness auf. 

Aktuelle Beiträge von Alexander Ludewig:
Schwieriger Typ mit zu hohen Ansprüchen:Jörg Schmadtke, Sport-Geschäftsführer des VfL Wolfsburg
Schnelle Siege, kein Erfolg

Der VfL Wolfsburg hat mit Mark van Bommel einen Trainer früh entlassen und mit Florian Kohfeldt schon einen neuen gefunden. Das Scheitern des Klubs liegt aber an den zu hohen Ansprüchen im harten Konkurrenzkampf der Bundesliga, meint Alexander Ludewig.

Pure Freude, kein Protest: Dänemarks Fußballer feierten am Dienstagabend die Qualifikation für die WM in Katar.
Jubelnd nach Katar

Noch läuft die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2022, aber der Fußballweltverband spricht schon über das Turnier in neun Jahren. Dabei mimt Fifa-Chef Infantino im Stile seines korrupten Vorgängers den friedensstiftenden Weltpolitiker.

Stimmenfang im Fußballstadion

Mit dem Fußball ließ sich schon immer gut Politik machen, im Wahlkampf umso mehr. Besonders umstritten sind gerade die unterschiedlichen Zuschauerobergrenzen in den Stadien. Hansa Rostock beispielsweise beklagt eine Ungleichbehandlung.

Bayern lässt jetzt Leipzig bluten

Geschichte wiederholt sich, zumindest in der Bundesliga: Zuletzt war es Vizemeister RB Leipzig, der dem Dauerchampion aus München etwas zu nahe kam. Also bedient sich der FC Bayern beim Gegner. Und der hat vor dem Spitzenspiel so seine Probleme.

Der Auftrag des Hansi Flick

Den Anfang macht Liechtenstein. Auch die zwei weiteren Gegner in der WM-Qualifikation der deutschen Fußballer könnten in den kommenden Tagen dringend benötigte Erfolgserlebnisse bringen. Vor allem, weil Hansi Flick jetzt deren Trainer ist.

Englische Wochen für den 1. FC Union

Das Olympiastadion erstrahlte in Rot und Weiß - und der 1. FC Union sorgt in der Conference League gegen Kuopion PS für mehr Stimmung als Hertha BSC in der Bundesliga. So soll es trotz starker Gegner auch in der Gruppenphase sein.

Englische Wochen für Union

Santeri Haarala konnte nicht genug bekommen. Der 21-jährige Stürmer von Kuopion PS stand noch eine Viertelstunde nach dem Abpfiff trotz regennasser Kälte angelehnt an der Spielerbank - und beobachtete das Treiben auf der Gegengerade des Berliner Olympiastadions. Dort wu...

Neue Saison, alte Probleme

Mit 1:2 gegen den VfL Wolfsburg ging am Sonnabend im Berliner Olympiastadion auch das erste Heimspiel verloren. Somit kämpft Hertha BSC nicht nur gleich wieder gegen den Abstieg, sondern auch um Zuspruch und Einigkeit im Verein.

Verblüffende Viktoria

Einen Hype haben die Verantwortlichen von Viktoria Berlin ausgemacht. Und den will der Drittligaaufsteiger nutzen: Wenn an diesem Freitag gegen den Halleschen FC der vierte Sieg im vierten Spiel gelingt, kann daran der ganze Verein weiter wachsen.

Mit Mut und Risiko

Mit dem Auftaktspiel gegen Leverkusen starten die Fußballer des 1. FC Union in ihr drittes Bundesligajahr. Dabei stößt der Verein nicht nur in neue Dimensionen vor, sondern sorgt auch für Umstrittenes und bislang Undenkbares in Köpenick.

Gute Gründe, schlechte Kunde

Die Meisterfrage beantwortet sich auch in dieser Saison wieder von selbst. Weil nicht der Fußball über Erfolg und Misserfolg entscheidet, sondern wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Dazu hat auch das Bundeskartellamt etwas zu sagen.

Lionel Messi ist in Paris angekommen

Am Sonntag weinte Lionel Messi bitterlich, weil er seinen Herzensklub FC Barcelona nach 21 Jahren verließ. Jetzt strahlt der Argentinier in Paris, weil PSG ihm noch 15 Millionen Euro mehr pro Jahr als Barca bezahlt. Und Katar jubelt.

Rassismus als Kavaliersdelikt

Der Bund Deutscher Radfahrer lässt Patrick Moster weitermachen – obwohl der Sportdirektor zwei Athleten aus Algerien und Eritrea als »Kameltreiber« bezeichnet hatte. Deshalb sollte nicht nur er, sondern auch die Verbandsführung bestraft werden.

Patrick Moster muss Tokio verlassen

Gerade mal zwei Sätze war dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) am Donnerstag die Mitteilung wert, dass sein Sportdirektor Patrick Moster die Olympischen Sommerspiele verlassen wird. Von müssen war nicht die Rede. Aber genau das galt für den 54-Jährigen.

Razzia vor dem ersten Anpfiff

Die Ausschreitungen rund um den Aufstieg von Dynamo Dresdens Fußballern im Mai beschäftigen Polizei und Justiz weiterhin. Vor dem ersten Zweitligaspiel bekamen Fans uniformierten Besuch.

Sponsorenspiele mit der Wahrheit

Tokios größter Geldgeber geht nur auf Distanz, weil immer mehr Japaner Olympia ablehnen. Der Konzern übt damit keine Kritik, er bangt allein um sein Image in der Heimat.

Joachim Löw: Erlöser

Für Joachim Löw ist das Aus im Achtelfinale der Europameisterschaft und als Bundestrainer eine Befreiung. Für den deutschen Fußball auch – weil sich der Weltmeistertrainer einen emotionalen Panzer gebaut hatte.

Aus der Tiefe des Traumes

Das Gruppenspiel gegen Ungarn zeigte mal wieder den Bundestrainer, den viele als unbelehrbar beschreiben. Weil Joachim Löw aber nicht an seinem Masterplan rütteln will, kommen ihm jetzt im Achtelfinale der EM die Engländer gerade recht.

Das Schöne und das Spiel

Für Italien ist bei der EM alles möglich - weil ihr Trainer mit einem jahrzehntelangen Dogma der Squadra Azzurra gebrochen hat. Dementsprechend scheint Achtelfinalgegner Österreich das Beste bei diesem Turnier schon erreicht zu haben.

Geburtstag ohne Gastgeber

60 Jahre Europameisterschaft: Als großes, einendes Fest für den ganzen Kontinent wurde die EM 2020 im Jubiläumsjahr des Turniers von der Uefa vor sieben Jahren verkauft. Viel Wahres ist nicht dran.