Redaktionsübersicht

Alexander Ludewig

Alex Ludewig, Jahrgang 1974, schreibt seit 2010 für unsere Zeitung – mit einer Grundsympathie für jene, die den Fußball groß gemacht haben, die Fans. Er berichtet nicht nur kenntnisreich vom Spiel, von Spielern und Spielerinnen, er zeigt dabei immer die politische Dimension des Fußballbusiness auf. 

Aktuelle Beiträge von Alexander Ludewig:
Geburtstag ohne Gastgeber

60 Jahre Europameisterschaft: Als großes, einendes Fest für den ganzen Kontinent wurde die EM 2020 im Jubiläumsjahr des Turniers von der Uefa vor sieben Jahren verkauft. Viel Wahres ist nicht dran.

Tief getroffen und gerade etwas haltlos: André Hofschneider, einst Coach der Union-Profis und jetzt Cheftrainer im Nachwuchsleistungszentrum der Berliner, belasten die anonymen Anschuldigungen.
Mit Dreck beschmissen

Der 1. FC Union Berlin muss sich mit Vorwürfen von Diskriminierung und Rassismus gegenüber seiner Nachwuchsabteilung und deren Cheftrainer auseinandersetzen. Dass es dafür keinerlei belastbare Belege gibt, macht es nicht einfacher.

Torschütze Max Kruse (r.), Vorlagengeber Sheraldo Becker (M.) und Cedric Teuchert bejubeln Unions späten Siegtreffer.
Eisern nach Europa

Ein Sieg gegen RB schmeckt in Köpenick besonders süß. Dass der 1. FC Union über Leipzig den Weg auf die europäische Fußballbühne nahm, nennt der Präsident ein Wunder. Die neuen Herausforderungen des Erfolgs kennt aber nur einer.

Seltener Showdown

So spannend wie jetzt war das Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga schon jahrzehntelang nicht mehr. Den direkten Weg in die erste Liga können noch drei Teams nehmen, die vor der Saison nicht daran geglaubt haben.

Mahmoud Dahoud (v.) und der BVB ließen die Leipziger im Ligaspiel zuletzt schlecht aussehen.
Ein Titel für zwei Verfolger

Für RB geht es im Pokalfinale um den ersten Titel in der noch jungen Geschichte des Leipziger Fußballprojekts. Ebenso wichtig ist die Positionierung auf dem Markt: Endspielgegner Dortmund will unbedingt die zweite Kraft bleiben.

Gefühlte Siegerinnen

Es bleibt spannend in der Bundesliga der Frauen. Nach dem 1:1 (0:1) am Sonntag zwischen den Fußballerinnen aus Wolfsburg und München bleibt der FC Bayern zwei Spieltage vor Schluss Tabellenführer - zwei Punkte vor den Gegnerinnen vom VfL. Aber die Münchnerinnen verließe...

Wundersame Wandlung

Noch im Januar kämpfte das Team des Londoner Nobelklubs FC Chelsea im Niemandsland der Premier League um Selbstfindung. Dann kam Thomas Tuchel. Mit dem deutschen Fußballlehrer spielen die Blues nun um Europas Krone.

Oberbulle

Viele Vereine hätte ein solch rascher Verlust eines Erfolgstrainers wie Julian Nagelsmann in Schockstarre versetzt. Nicht so die Red-Bull-Filiale in der Messestadt. Man hat bereits Ersatz gefunden.

Erfolg ohne Feier

Das 0:0 zwischen Hoffenheim und Leverkusen geht in die Fußballgeschichte ein - als (vorerst) letztes Montagsspiel in der Bundesliga. Einen ihrer größten Siege kann die aktive Fanszene nicht bejubeln.

Stadtderby ohne Sieger

Kaum Überraschendes bot das 1:1 im Berliner Bundesligaduell: Union spielte mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellensiebten, Hertha wie ein Abstiegskandidat - mit einer erschreckenden Offensivschwäche, die am Klassenerhalt zweifeln lässt.

Druck im Dynamoland

Markus Kauczinski ist Trainer von Dynamo Dresden. Im Interview spricht er über Gefühle eines Tabellenführers, die Akzeptanz von Trainern, die keine Fußballprofis waren, und neue Strategien am Spielfeldrand in Zeiten ohne Zuschauer.

Verzweifeln am Größenwahn

Die etwas schwächelnden Fußballer von Leverkusen reisen mit Luxusproblemen nach Berlin, zumindest aus Sicht der Gastgeber. Denn bei Hertha BSC läuft schon länger Grundsätzliches schief. Weil der Klub nicht aus Fehlern lernt, steht er im Tabellenkeller.

Explosionsgefahr beim Deutschen Fußball-Bund

Bundestrainer Joachim Löw will es im Sommer noch mal knallen lassen. Bei der EM 2024 in Deutschland soll es noch lauter donnern. Die Antwort des DFB auf die große Krise des Fußballs und die eigene im Verband ist allein sportlicher Erfolg.

Wind im Gesicht, Fans im Rücken

Kevin Meinhardt ist das, was man einen Fußballverrückten nennt. Da ist er beim F.C. Hansa Rostock - zwischen Ostsee, Hamburg und Berlin eine Religion - genau richtig. Im Interview spricht er über Hansas Aufschwung und die Kraft von Traditionsvereinen in Coronazeiten

Gleiche Stelle, gleiche Welle

Friedrich Luft war jahrzehntelang die Stimme der Kritik. Seine gleichnamige Radiosendung beendete der Theaterkritiker stets mit denselben Worten. In Anlehnung daran heißt an diesem Mittwoch in der Champions League: Wir spielen wieder. Wie immer - gleiche Zeit, gleiche S...

Auf dünnem Eis

Sportlich hat die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft nicht viel zu bieten. Für Aufregung, auch bei politischen Entscheidungsträgern, sorgt die anhaltende Kritik am neuen Verbandschef Matthias Große und dessen Führungsstil.

Spott aus der Arroganz-Arena

Hunderte Kilometer von Leipzig entfernt, verliert RB gegen Liverpool ein Heimspiel. Der Profifußball darf Regeln brechen, die während der Pandemie für alle gelten. Seine Vertreter aber verspotten politisch Verantwortliche, statt Demut zu zeigen.

Quadratur des Mittelkreises

Die Ziele sind seit Jahren dieselben: Die Fußballerinnen sollen durch größere Sichtbarkeit gestärkt werden. Wirklich funktioniert hat es nicht. Und wird es wohl auch nicht - weil der DFB keine Lösung für grundlegende Probleme präsentiert.

Kein Wille, kein Weg

Die im September von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gegründete »Taskforce Zukunft Profifußball« soll die große Antwort auf die als existenzbedrohend beklagte Krise sein. Dass am Mittwoch allein die Entstehung dieser Arbeitsgruppe mit 37 Experten aus Sport, Gesellschaf...

Entsetzen im Erfolg

Der 1. FC Union Berlin erlebt gerade die beste Zeit seiner Vereinsgeschichte. Und obwohl die Coronakrise »die Arbeit von zehn Jahren vernichtet hat«, bleibt der Bundesligist stabil. Grund dafür ist der sportliche Erfolg - der aber nicht immer Positives bewirkt.