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Die wundersame Mutation der GRÜNEN

Nach den Jahren des "Wirtschaftswunders" mit Wachstumsraten bis zwölf Prozent bricht die Wirtschaft in Westdeutschland 1966/67 erstmals ein. Es folgt die Ölkrise von 1973. Die Sorge, dass die Basis des (relativen) Wohlstands verletzlich sei, paart sich mit Angst vor der kommerziell genutzten und militärisch drohenden Atomkraft. Und dann sollen auch noch laut "NATO-Doppelbeschluss" von 1979 mehr und modernere Atomraketen im eigenen Land stationiert werden. Das ist der Boden für die Herausbildung der GRÜNEN als zunächst pazifistische und basisdemokratische Partei. Aus der Bundestagswahl 1998 gehen SPD und GRÜNE als Sieger hervor, und kein halbes Jahr später bombardieren Tornados aus Deutschland Belgrad. Olivgrün geworden, propagieren sie seitdem als Bellizisten Krieg als Mittel der Außenpolitik, und Marktwirtschaft ist das Mittel ihrer Wahl für zur "Gestaltung" von Ökologie, Ökonomie, Wirtschaft und Sozialem.
Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann haben aus der Nähe und durch die Jahre die wundersame Mutation der Grünen verfolgt.

Moderation: Dr. Inge Pardon

ACHTUNG: Die Veranstaltung findet im Saal der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt!



Kosten: 2,00 Euro
Infos zum Termin
28. Juni 2022, 10:00 bis 12:00 Uhr
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Saal
Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin
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