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Film und Gespräch zum Gedenken an Roland Oehme

Roland Oehme galt bei der DEFA als Meister der Filmkomö-
die. Sein ausgeprägter Sinn für Witz und Humor und sein feines
Gespür für das im DDR-Filmschaffen Machbare ermöglichten
es ihm, für das Kino Kassenschlager zu schaffen wie »Der Mann,
der nach der Oma kam« , »Ein irrer Duft von frischem Heu« , »Wie
füttert man einen Esel «, »Einfach Blumen aufs Dach« .
Roland Oehme ist am 29. November 2022 in Potsdam im Alter
von 87 Jahren verstorben. Er war ein freundlicher und liebens-
werter Mensch.

Der Mann, der nach der Oma kam
(DEFA 1972, Orwocolor, 89 min)
Regie: Roland Oehme; Drehbuch: Roland Oehme, Maurycy Janowski und Lothar Kusche nach der Erzählung Graffunda räumt auf von Renate
Holland-Moritz; Kamera: Wolfgang Braumann; Musik: Gerd Natschinski; Darsteller: Winfried Glatzeder, Rolf Herricht, Marita Böhme, Herbert Köfer, Katrin Martin, Marianne Wünscher, Ilse Voigt, Jochen Thomas, Agnes Kraus, Fred Delmare, Carmen-Maja Antoni, Wolfgang Greese, Angela Brunner, Otto Stark

Bei Familie Piesold gibt es ein Problem: Oma, die bisher den
Künstlerhaushalt geschmissen hat, heiratet wieder und quittiert
den Dienst. Da Günter Piesold als erfolgreicher Fernsehkomiker
und seine Frau Gudrun als vielbeschäftigte Schauspielerin keine
Zeit haben, den Haushalt zu führen, und die drei Kinder schnell ein
großes Chaos anrichten, muss Ersatz für Oma Piesold her. Auf die
aufgegebene Annonce meldet sich ein junger, attraktiver und
intelligenter Mann namens Erwin Graffunda. Das erregt das
Misstrauen der Nachbarn und Gerüchte entstehen ...
Die DEFA-Filmkomödie war in den Hauptrollen glänzend besetzt.
Der Film wurde mit ca. 3,5 Millionen Kinozuschauern ein Kassen-
schlager und Winfried Glatzeder ein Star in der DDR.

» Lustspiel mit zahlreichen originellen Einfällen, die vor allem aus
der Umkehrung traditionellen Rollenverhaltens entstehen.
«
(Lexikon des internationalen Films)

Das nd.FILMLCUB-Spezial mit Paul Werner Wagner
Gesprächspartner: Winfried Glatzeder und Ursula Werner

Eintritt: 10 €, ermäßigt: 8 €

Eine Veranstaltung von nd.DerTag/nd.DieWoche, Kino Toni und DEFA-Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung von Friedrich-Wolf-Gesellschaft, Kulturforum der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Berliner Film- und Fernsehverband

Infos zum Termin
25. Januar 2023 , 18:00 Uhr
Kino Toni
Antonplatz 1, 13086 Berlin
Der Termin wurde eingestellt von der nd-Redaktion
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