Rundgang: Raus aus der Sackgasse - Verfehlte Stadtplanung und der Immobilienwahnsinn zwischen Bierpinsel und Steglitzer Kreisel
Jahrzehnte wurden in Berlin kommunale Wohnhäuser, Einzelhandelsflächen und sogar Wahrzeichen privatisiert. Dieser Ausverkauf hat Berlin sehr zum Nachteil verändert und absurde Probleme mit sich gebracht. Während viele Wohn- und Gewerbeflächen leerstehen, finden Menschen keine bezahlbare Bleibe und soziale sowie kulturelle Träger keine Räume. Millionenschwere Investoren und Hedgefonds können ihren Leerstand abschreiben, während der Öffentlichen Hand das Geld fehlt, um Verwaltungsgebäude, Schulen und Schwimmbäder zu erhalten.
Wir laden zu einem politischen Stadtspaziergang in Steglitz ein, um zwischen Bierpinsel und Steglitzer Kreisel den Wahnsinn am Berliner Immobilienmarkt und mögliche Auswege zu betrachten. In der ca. 90-minütigen Tour werden wir uns auch mit den verfehlten Auswüchsen der autogerechten Stadt auseinandersetzen, die in Steglitz ganze Kieze zerschneidet und Flächen belegt, die für Natur, Begegnungsräume und bezahlbare Wohnungen fehlen.
Der Spaziergang hat eine Länge von etwa 1,3 km und ist barrierefrei zu bewältigen.
Treffpunkt ist die Geschäftstelle von Die Linke in der Schildhornstraße 85 A direkt am U-Bahnhof Schloßstraße, auf der Seite des Bierpinsels.
Den Rundgang führt Dennis Egginger-Gonzalez. Für den Rundgang im öffentlichen Straßenland verwenden wir eine Personenführungsanlage (Mikro mit Empfängern und Kopfhörern). Wir bitten daher um einen Anmeldung.
Organisation: Fabian Kunow
Anmeldung erforderlich