bis
Stadtteilführung durch Wilhelmsburg. Industrieentwicklung ehemals und heute. Wilhelmsburg alt & neu
„Draußen-Jour Fixe“ von Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg. Mit Andromeda v. Prondzinski, im Stadtteil eingeboren, aber zwischenzeitlich leider weggentrifiziert.
Was ist aus dem hafennahen Industriestandort und dem Hafenarbeiter-Stadtteil geworden?
Auf einer Wanderung vom Wilhelmsburger S-Bahnhof über das alte Bahnhofsviertel, das teils langzeitbrache Korallusviertel (ein nicht funktionierendes Investorenparadies!) über die neue Wilhelmsburger Reichsautobahn, die die nur noch als Ruine vorhandene alte Reichsstraße ersetzt, und über die erste befestigte Überlandstraße Norddeutschlands gelangen wir zum Vering-Kanal, einst prosperierendes Industrie-Areal mit aktuell wenigen noch vorhandenen Resten der ehemaligen Nutzung (die Katzenkocherei!), aber viel hinterlassener Altlast.
Hier können wir den Relikten der ‚Indu‘, der späteren Hafenbahn, nachtrauern, die dem LKW weichen musste.
Über das „quirlige“ Reiherstiegviertel – so wird es gerne vermarktet – mit den schön gestiegenen Mieten gelangen wir zur abschließenden Einkehr im Biergarten „Zum Anleger“ am Ernst-August-Kanal, der seinen Namen nicht vom Prügelprinzen hat, sondern von einem seiner Vorfahren.
Von dort können wir dann den Blick auf den Wilden Wald genießen – der noch steht, obwohl die untote IBA-GmbH ihn gerne betonieren möchte.
Was ist aus dem hafennahen Industriestandort und dem Hafenarbeiter-Stadtteil geworden?
Auf einer Wanderung vom Wilhelmsburger S-Bahnhof über das alte Bahnhofsviertel, das teils langzeitbrache Korallusviertel (ein nicht funktionierendes Investorenparadies!) über die neue Wilhelmsburger Reichsautobahn, die die nur noch als Ruine vorhandene alte Reichsstraße ersetzt, und über die erste befestigte Überlandstraße Norddeutschlands gelangen wir zum Vering-Kanal, einst prosperierendes Industrie-Areal mit aktuell wenigen noch vorhandenen Resten der ehemaligen Nutzung (die Katzenkocherei!), aber viel hinterlassener Altlast.
Hier können wir den Relikten der ‚Indu‘, der späteren Hafenbahn, nachtrauern, die dem LKW weichen musste.
Über das „quirlige“ Reiherstiegviertel – so wird es gerne vermarktet – mit den schön gestiegenen Mieten gelangen wir zur abschließenden Einkehr im Biergarten „Zum Anleger“ am Ernst-August-Kanal, der seinen Namen nicht vom Prügelprinzen hat, sondern von einem seiner Vorfahren.
Von dort können wir dann den Blick auf den Wilden Wald genießen – der noch steht, obwohl die untote IBA-GmbH ihn gerne betonieren möchte.