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Zahl der Drogendelikte gesunken

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Die Zahl der Rauschgiftdelikte im Land Brandenburg hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutlich abgenommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums wurden im ersten Halbjahr 2016 knapp 3500 Fälle erfasst. 4400 Fälle waren es im Vergleichszeitraum es Vorjahres. Dies ist ein Minus von knapp 20 Prozent. Zwischen Elbe und Oder seien besonders Cannabis, Aufputschmittel, Ecstasy und Kokain verbreitet.

Amphetamin (Speed) sei in Südbrandenburg weniger verbreitet, dafür griffen die Konsumenten dort sowie im Speckgürtel um Berlin zunehmend zu Methamphetaminen, so die Ermittler. Vor Crystal Meth schreckten die Nordbrandenburger weiterhin noch zurück. Diese künstliche Droge ist im Süden des Landes weiter verbreitet. Größere Einzelfunde blieben in diesem Jahr allerdings aus. Bei einer Durchsuchung eines Objekts in Frauendorf (Oberspreewald-Lausitz) seien immerhin knapp 250 Gramm der Droge sichergestellt worden.

Den Ermittlern gelangen in diesem Jahr einige spektakuläre Erfolge im Kampf gegen illegale Cannabisplantagen und Drogenhändler. So haben Zollfahnder im Februar auf einem Bauernhof in Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) 72 Kilogramm Marihuana, 15 Kilogramm Haschisch, zehn Kilogramm Amphetamin, 6,5 Kilogramm Kokain und 20 000 Ecstasy-Tabletten beschlagnahmt. Im Juli wurden in einer Lagerhalle in Friesack (Havelland) rund 2230 Cannabispflanzen sowie annähernd sieben Kilogramm Marihuana sichergestellt. dpa/nd

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