Der neue Alltag der Krim

Alles ist ruhig, aber nicht immer ganz einfach auf der Schwarzmeerhalbinsel

  • Von Denis Trubetskoy, Kiew
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Noch vor drei Jahren sah alles anders aus. Wer von der ukrainischen Hauptstadt Kiew aus auf die Krim wollte, konnte quasi alle denkbaren Möglichkeiten nutzen. Es gab gleich mehrere Flüge pro Tag nach Simferopol, die Krim-Hauptstadt. Die Auswahl unterschiedlicher Bus- und Zugverbindungen war mehr als ausreichend.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Nachdem Russland die Krim im März 2014 übernahm, wurde die Flugverbindung mit der Halbinsel sofort gekappt. Länger dauerte es mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln, seit Dezember 2014 fahren allerdings auch ukrainische Busse und Züge nicht mehr auf die Krim. Kiew könne die Sicherheit der Passagiere auf dem okkupierten Gebiet nicht gewährleisten, hieß es damals in der offiziellen Begründung.

Wer heute auf die Schwarzmeerhalbinsel möchte, muss zuerst den Stadtrand von Kiew erreichen. In der Nähe der U-Bahn-Haltestelle »Ipodrom« sammeln sich morgens und abends Busse unterschiedlich...


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