Trainingsbergwerk soll erhalten werden

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Recklinghausen. Das Trainingsbergwerk des Kohlekonzerns RAG in Recklinghausen soll auch nach dem Ende der Steinkohleförderung erhalten werden. Darauf haben sich das NRW-Wirtschaftsministerium, die Stadt Recklinghausen und die RAG verständigt. Die Anlage vermittele ein faszinierend realistisches Bild von der Welt unter Tage, erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) am Freitag. Die Anlage soll drei Funktionen erfüllen. Zum einen soll sie sich als Besucherbergwerk laut Duin »zu einem touristischen Anziehungspunkt entwickeln, der über die Region hinaus strahlt«. Zum anderen könnten dort Bergbauzulieferer ihre Maschinen vorführen. Schließlich werde eine beliebte Kulisse für Filmemacher erhalten. Das künstliche Bergwerk soll sich ab 2019 selbst tragen. Wer es dann betreibt, ist noch offen. 350 bis 400 Gruppen besuchen pro Jahr das Bergwerk. dpa/nd

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