Unten links
Für die SPD wird es langsam eng. Über zehn Prozent Rückstand zur Union, da muss man sich etwas einfallen lassen. So einen Coup wie vor ein paar Monaten mit diesem Schulz. Die Sozialdemokraten bräuchten noch mal einen neuen Anfang, einen neuen Kandidaten, der das Ruder rumreißt und die Umfragen aufmischt. Einen, der unbelastet ist und unverbraucht. Einen Kandidaten, der die Basis begeistern kann und die Wähler, der weltläufig ist und neuen Schwung reinbringt, über den sich die Medien und die politischen Gegner noch nicht monatelang lustig gemacht haben. Jemand, der auf den Tisch hauen kann und der sich von Merkel nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Der die Botschaften der SPD so selbstbewusst raushaut, dass das Konrad-Adenauer-Haus wackelt. Vor dem die CDU zittert und der weiß, wie man Wahlen gewinnt. Wenigstens einen von dieser Sorte muss es doch geben, mit dem am Ende noch alles gut werden kann - einen wie Peer Steinbrück. wh
Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.
Dank Ihrer Unterstützung können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln
Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.