Gericht stoppt Guatemalas Staatschef

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Guatemala-Stadt. Guatemalas Verfassungsgericht hat eine umstrittene Maßnahme vom Präsidenten Jimmy Morales zur Entmachtung der Antikorruptionsbehörden gestoppt. In einer eigens einberufenen Sondersitzung legte das Gericht am Sonntag eine Stunden zuvor angekündigte Anordnung von Morales auf Eis. In ihr war der UN-Korruptionsermittler Iván Velázquez zur »unerwünschten Person« erklärt und seine sofortige Ausreise aus dem mittelamerikanischen Land verfügt worden. Der Kolumbianer Velázquez leitet seit Jahren die weltweit als vorbildlich gefeierte Internationale Kommission gegen Straflosigkeit (Cicig) in Guatemala. In der vergangenen Woche hatte die Cicig Korruptionsermittlungen gegen Morales eingeleitet. dpa/nd

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