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»Will und will und will ...«

Susana Gómez Redondo und Anna Aparicio Català erklären die Wut

  • Von Eva Peter
  • Lesedauer: 1 Min.

Sich mit Mama und Papa unter der Bettdecke verstecken und hundert Geschichten lesen, »Sonnen und Dinosaurier malen und zwei Portionen Sahnepudding mit Zimt essen«. Wenn alles gut ist, scheint die Welt, »rosig, rosa, rosarot«. Wie schlimm, wenn sie sich plötzlich verdunkelt, weil es nicht nach des Kindes Willen geht.

Susana Gómez Redondo/ Anna Aparicio Català: Wut!
A. d. Span. v. Monika Steigerwald. Alibri, 36 S., geb., 16 €.

Die spanische Autorin Susana Gómez Redondo hat selbst einen kleinen Sohn. Mit diesem Buch hat sie ihm und wohl auch sich selbst geholfen. »Wut!« - wie hilflos fühlen sich die Eltern, und wie einsam ist das Kind in diesen Momenten. Die Autorin versteht es gut: »Egal, wie sehr ich will und will und will«, die Erwachsenen »weigern sich total«. Da wird aus einem schmerzhaften Klecks eine Wolke, ein Sturm, ein Donnerwetter. Wie alles sich plötzlich dunkelrot färbt durch die Wut, hat Anna Aparicio Català gemalt. Und dann sieht man auch das Heilmittel dagegen: »Weiß wie Schnee« müssen die Eltern in solchen Momenten bleiben. Und nach einer Weile beruhigen sich die Blitze und der Donner. Aus Rot und Weiß wird wieder Rosarot.

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