Werbung

Unten links

Wem das Wasser bis zum Hals steht, der sollte den Stöpsel ziehen. Leider ist das leichter gesagt als getan - zumal, wenn es sich bei der betreffenden Flüssigkeit nicht um Badewasser, sondern um das Grundwasser handelt. Selbst wer es nicht wusste, wird es vermutlich bereits gespürt haben: In einigen Gebieten Berlins, vor allem im Stadtbezirk Mitte, ist der Grundwasserpegel seit 1989 (!) um einen ganzen Meter gestiegen. Das Fiese am steigenden Grundwasser ist, dass es zuerst jenen gefährlich wird, die ganz unten angesiedelt sind, im konkreten Fall also nicht etwa dem Kanzleramt, sondern: einer Grundschule. Seit über einem Jahr sind die Kellerräume des Gebäudes wegen Schimmelbefalls geschlossen, seit einiger Zeit auch große Teile des Erdgeschosses. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das erste, dann das zweite Stockwerk fällig ist. Um das zu vermeiden, soll nun eine Bodenwanne in den Keller eingezogen werden. Vom Ziehen des Stöpsels ist dann jedoch dringend abzuraten. mha

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung