Abbas kritisiert Trumps Nahost-Politik scharf
Ramallah. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Trump als »Ohrfeige des Jahrhunderts« kritisiert. »Herr Trump hat die Jerusalem-Frage mit einem Tweet vom Tisch gewischt«, klagte Abbas in einer Rede zum Auftakt eines zweitägigen Treffens des PLO-Zentralrats in Ramallah im israelisch besetzten Westjordanland. Die Friedensverträge mit Israel erklärte Abbas laut »Haaretz« für »tot«. Derweil hat Amnesty International vor Beginn des Prozesses gegen Ahed Tamimi und ihre Mutter Narimanhat am Montag die sofortige Freilassung der 16-jährigen Palästinenserin gefordert, die wegen tätlichen Angriffs auf einen israelischen Soldaten angeklagt ist. dpa/nd
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