Neuer »Atlas der Zivilgesellschaft«

Berlin. Der Anti-Terror-Kampf und ein wachsender Einfluss autoritärer Staaten bedrohen einer neuen Untersuchung zufolge die Grundrechte weltweit. Wie aus dem ersten »Atlas der Zivilgesellschaft« hervorgeht, den das evangelische Hilfswerk »Brot für die Welt« und das internationale Netzwerk Civicus am Mittwoch in Berlin vorstellten, genießen nur zwei Prozent aller Menschen weltweit uneingeschränkt das Recht auf freie Meinungsäußerung, auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit.

»In sieben von acht Staaten sind diese Rechte beschränkt«, sagte die Präsidentin von »Brot für die Welt«, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Laut Bericht leben 148 Millionen Menschen in den 22 Staaten, die heute bürgerliche Freiheiten respektieren und schützen. Dazu gehören beispielsweise Deutschland und Skandinavien. Am schlimmsten sei die Situation in Staaten wie China, Jemen und Libyen, behauptete Füllkrug-Weitzel. epd/nd Kommentar Seite 4

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