Rekordwert bei Reserven der Krankenkassen
Berlin. Das Finanzpolster der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat nach einem Zeitungsbericht einen Rekordwert erreicht. Die Rücklagen und Reserven von Krankenkassen und Gesundheitsfonds stiegen Ende Dezember auf einen neuen Spitzenwert von 28 Milliarden Euro, wie die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« berichtete. Damit habe sich das gute Ergebnis des Vorjahres weiter verbessert. »Für das vergangene Jahr erwarten wir für die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt einen Überschuss in einer Größenordnung von rund drei Milliarden Euro«, teilte der GKV-Spitzenverband am Donnerstag in Berlin mit. Die guten Zahlen dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch die Ausgaben für Arzthonorare, Medikamente, Hebammen und Kliniken gestiegen seien, hieß es. Der GKV-Verband erklärte deshalb strukturelle Reformen im Krankenhausbereich und bei den Arzneimitteln für unverzichtbar. In den 110 gesetzlichen Krankenkassen sind etwa 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland versichert. epd/nd
Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.
Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.
Dank Ihrer Unterstützung können wir:
→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln
Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.