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Moschee-Eröffnung durch Erdogan trifft auf Kritik

  • Lesedauer: 1 Min.

Köln. Vor der geplanten Moschee-Eröffnung in Köln durch den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan wächst die Kritik an dem Träger, der Türkisch-Islamischen Union (Ditib). »Wenn Erdogan nun tatsächlich derjenige sein soll, der diese Moschee eröffnet, wird die Ditib auch ihre letzten Fürsprecher verlieren«, sagte die nordrhein-westfälische Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU) dem »Kölner Stadt-Anzeiger«. Der Bezirksbürgermeister von Köln-Ehrenfeld, Josef Wirges (SPD), warf der Ditib vor, von der türkischen Regierung instrumentalisiert zu werden. Als Mitglied des Beirats der Moschee in Ehrenfeld fühle er sich »verarscht«. Wirges will nach eigenen Angaben an der Eröffnungsfeier für die Moschee am Samstag nur teilnehmen, wenn er reden darf. So hatte sich auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) geäußert. epd/nd

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