Klage gegen Flutung des Cottbuser Ostsees

Frankfurt (Oder). Der Ostsee im ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus-Nord beschäftigt nun die Justiz. Zum Schutz der Trinkwasserversorgung von Frankfurt (Oder) klagen die Stadt und ihre Wasser- und Abwassergesellschaft FWA gegen die Mitte April erteilte Genehmigung zur Flutung der Grube, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Befürchtet wird eine steigende Sulfatbelastung des Trinkwassers infolge der Flutung. Ziel der am Montag beim Verwaltungsgericht Cottbus eingereichten Klage sei, notwendige Investitionen zur Sicherung einer gefahrlosen Trinkwasserversorgung von Frankfurt (Oder) beim Verursacher durchzusetzen. Der Ostsee soll überwiegend mit Wasser aus der Spree geflutet werden. Um dauerhaft sicher Trinkwasser zu liefern, das den Grenzwert nicht überschreitet, soll ein Wasserwerk in Müllrose gebaut werden. Bezahlen sollten es der staatliche Bergbausanierer LMBV und der Energiekonzern LEAG tragen, findet die FWA. epd/nd

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