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Klarer Zusammenhang zwischen niedriger Impfquote und AfD

Laut dem Ostbeauftragten der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), lasse der durchschnittliche AfD-Wähler sich nicht impfen

  • Lesedauer: 2 Min.

Berlin. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), sieht einen eindeutigen Zusammenhang zwischen niedriger Impfquote und AfD-Zuspruch in Ostdeutschland. »Es gibt zwischen der Zustimmung für die AfD und Impfablehnung einen klaren Zusammenhang«, sagte Wanderwitz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der lasse sich »nicht wegdiskutieren«.

Die Partei setze voll auf das Thema Impfen und Pandemie. »Die allermeisten AfD-Funktionäre gehen aggressiv gegen das Impfen sowie gegen sämtliche Corona-Maßnahmen vor - ähnlich wie der frühere US-Präsident Donald Trump«, sagte Wanderwitz. Das bedeute in der Folge, dass sich der durchschnittliche AfD-Wähler nicht impfen lasse. Da es in Ostdeutschland im Vergleich einen deutlich höheren Anteil von AfD-Wählerinnen und -Wählern gebe, werde auch klar, wie es dort zu dem geringeren Impfanteil komme.

Wanderwitz sagte weiter, er gehe davon aus, dass es in Ostdeutschland im Herbst aufgrund der Delta-Variante eine Corona-Welle geben werde, die das Gesundheitssystem erneut an seine Grenzen bringen wird. »Wenn sich zeigt, dass auch Jüngere schwer erkranken und es für Ungeimpfte in Richtung eines Teillockdown geht, kann ich mir zwar vorstellen, dass es sich viele doch noch überlegen und sie sich gegen Covid-19 impfen lassen«, sagte der CDU-Politiker. Die Mehrzahl der AfD-Wählerschaft sei derzeit aber nicht für Argumente erreichbar. epd/nd

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