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Pressemittelung: Eintragung der nd-Genossenschaft erfolgreich

Gründung der nd-Genossenschaft ist erfolgreich abgeschlossen

  • Lesedauer: 2 Min.
Genossenschaft: Pressemittelung: Eintragung der nd-Genossenschaft erfolgreich

Die Gründung der nd.Genossenschaft ist erfolgreich abgeschlossen. Das Amtsgericht Berlin - Charlottenburg hat die nd.Genossenschaft am 10.12.2021 ins Handelsregister eingetragen. Damit kann die linkspluralistische überregionale Tageszeitung »nd« ab 1.1.2022 von einer mitarbeitergeführten Genossenschaft herausgegeben werden.

Geführt wird die Genossenschaft von drei ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern und einem hauptamtlichen Vorstandsmitglied. Für diese Position hat die nd.Genossenschaft zum 1. Dezember 2021 den 48-jährigen Rouzbeh Taheri eingestellt. Der studierte Volkswirt war bis Ende November 2021 Sprecher des Bündnisses Deutsche Wohnen und Co enteignen. Zudem bringt Taheri Erfahrungen als Eigentümer eines Kleinunternehmens mit und war Geschäftsführer der linken wirtschaftspolitischen Vierteljahreszeitschrift »Lunapark21«.

»Rouzbeh Taheri hat mit der Kampagne gezeigt, wie man in vier Jahren das Feld von unten ganz groß aufrollen kann«, sagt Georg Ramsperger, der dem Gründungsvorstand der nd-Genossenschaft angehört. »Wir freuen uns, dass dieser Erfahrungsschatz nun in den Neustart des «nd» als Genossenschaft einfließen kann.«

Die Tageszeitung »nd« versteht sich als linkspluralistisches, kritisches Medium. Im Februar dieses Jahres hatten die bisherigen Gesellschafter (Die Linke und die Communio eG) die Belegschaft informiert, dass die Tätigkeit der nd-GmbH zum 31. Dezember 2021 eingestellt wird und sie sich als Gesellschafter zurückziehen. Zugleich sicherten sie zu, Zeitung, Abonnements und Infrastruktur einer neu zu gründenden Genossenschaft zu übergeben. Vereinbart ist die Übernahme der Arbeitsverträge, tariflicher Vereinbarungen und erworbener Ansprüche.

Die nd.Genossenschaft wurde am 14.8.2021 gegründet und Ende Oktober vom genossenschaftlichen Prüfungsverband PKMG als Mitglied zugelassen. Sie wird sich aus Mitarbeiter*innen, Leser*innen und Unterstützer*innen zusammensetzen. Bis jetzt sind mehr als 600 Anträge auf Mitgliedschaft in der nd.Genossenschaft eingegangen.

Mehr zum Hintergrund gibt es hier.

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