Eine Geisterdiskussion

Haben ARD und ZDF zu viel Geld in ihre Online-Aktivitäten gesteckt?

  • Von Hanno Harnisch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Einmal alle paar Jahre rückt die KEF, die »Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs« der Rundfunkanstalten, in das Zentrum der Aufmerksamkeit von Medienmenschen. Und zwar immer dann, wenn sie ihre Berichte vorlegt, die – das ist schon im Namen angelegt – eben genau der Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten dienen sollen. Nicht aller, versteht sich. Untersucht von der KEF werden nur die öffentlich-rechtlichen Sender, die durch Gebühren finanziert werden, also die ARD (mit ihren angeschlossenen Landessendern), das ZDF und das Deutschlandradio. Die Deutsche Welle, das letzte verbliebene Staatsfernsehen in Deutschland, ist steuerfinanziert. Und die vielen Privaten, wir erleiden es täglich in den Unterbrechungen des Spielfilms, finanzieren sich durch Werbung. Das heißt, die Privaten können sich auch – fast ungehindert – im Internet tummeln. Teilweise gehören ihnen kommerzielle Plattformen, die das Fer...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.