200 000 Blitzpartien pro Tag

ChessBase ist Marktführer im Computerschach und Partner der ND-Damen-Gala

In einer Küche im norddeutschen Hollenstedt hat alles angefangen. Heute residiert ChessBase in Hamburgs City Nord und ist zum Marktführer für Schachsoftware aufgestiegen, vor allem dank der 1991 gestarteten Programmreihe »Fritz«. ND-Mitarbeiter RENÉ GRALLA spricht mit den ChessBase-Geschäftsführern MATTHIAS WÜLLENWEBER (46) und RAINER WOISIN (43).

ND: Aus der Küche zum Global Player für Schachsoftware – wie ging's?
Wüllenweber: Wir hatten die richtige Idee zur richtigen Zeit, als die ersten PC auch für Privatleute erschwinglich wurden. Und Schachspieler haben einen enormen Datenverarbeitungsbedarf.

Die Grundidee war ganz einfach: so viele Partien wie möglich in einer Datenbank zu sammeln.
Wüllenweber: Entscheidend ist aber die Software, die diese Fülle an Informationen für den PC aufbereitet.

Woisin: Wobei wir anfangs nicht bloß Werbung für unsere Software machen mussten, sondern allgemein auch noch für den Computer.

So hat auch ChessBase Pionierarbeit geleistet für die flächendeckende Verbreitung des PC?
Woisin: Das war Grundvoraussetzung dafür, dass unsere Produkte genutzt werden konnten.

Wüllenweber: Zum Glück haben auch starke Schachspieler sofort die neuen Möglichkeiten erkannt. Topstars wie Garri Kasparow und Viktor Kortschnoj haben uns ermuntert und angespornt.

Was...




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