Werbung

Käßmann bald an der Front

Bischöfin traf sich mit Minister Guttenberg

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin (AFP/ND). Nach ihrer Kritik am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr hat Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann zu einem Truppenbesuch eingeladen. »Es ist wichtig, dass unsere Soldaten Anerkennung in der Gesellschaft erfahren, das stand auch bei der Bischöfin außer Zweifel«, sagte Guttenberg am Montag nach einem Treffen mit Käßmann. Beide vereinbarten einen regelmäßigen Dialog. »Ich habe an sie auch eine Einladung nach Afghanistan ausgesprochen«, sagte Guttenberg am Rande eines Truppenbesuchs in Neuburg an der Donau. Das Gespräch am Vormittag in Berlin werteten beide Seiten als »konstruktiv und harmonisch«. Einigkeit bestand darin, dass das Thema Afghanistan in der Öffentlichkeit auch kritisch diskutiert werden solle. »Beide Seiten waren sich ebenso einig, dass für die Soldatinnen und Soldaten der Rückhalt der Gesellschaft wichtig ist. Dem könne eine offene Debatte nur dienlich sein«, hieß es in gleichlautenden Erklärungen des Ministeriums und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er habe die Bischöfin eingeladen, an der Führungsakademie der Bundeswehr zu sprechen, sagte Guttenberg weiter. Er selbst werde eine Einladung für eine Akademietagung der evangelischen Kirche wahrnehmen.

#ndbleibt – Aktiv werden und Aktionspaket bestellen
Egal ob Kneipen, Cafés, Festivals oder andere Versammlungsorte – wir wollen sichtbarer werden und alle erreichen, denen unabhängiger Journalismus mit Haltung wichtig ist. Wir haben ein Aktionspaket mit Stickern, Flyern, Plakaten und Buttons zusammengestellt, mit dem du losziehen kannst um selbst für deine Zeitung aktiv zu werden und sie zu unterstützen.
Zum Aktionspaket

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal