Protest gegen Kundgebung von Rechtspopulisten

  • Lesedauer: 1 Min.

(ND-Kröger). Den Jahrestag der Auflösung Preußens haben sich die Rechtspopulisten von »Pro Deutschland« ausgesucht, um am kommenden Freitag (18 Uhr) vor dem Denkmal Friedrich II. auf dem Boulevard Unter den Linden eine Kundgebung abzuhalten. Mit der Veranstaltung wollen die Import-Rheinländer der »Pro-Partei« sowie der schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann den Berlinern »preußische Tugenden wieder ins Gedächtnis rufen!«. Brinkmann will überdies Anfang März plötzlich doch für den Landesvorsitz der rechtspopulistischen Kleinstgruppe kandidieren. Der Unternehmer, der sein Geld mit Immobilien und Rohstoffspekulationen verdient haben soll, kam von der extrem rechten DVU zu Pro Deutschland. Gegen die Kundgebung formiert sich Protest. »›Pro Deutschland‹ Tugenden lehren« lautet das Motto des linken Bündnisses »Rechtspopulismus stoppen«, das der sogenannten Mahnwache für Preußen ein »passendes Spektakel« entgegensetzen möchte.

rechtspopulismusstoppen.blogsport.de/

Wir stehen zum Verkauf. Aber nur an unsere Leser*innen.

Die »nd.Genossenschaft« gehört denen, die sie lesen und schreiben. Sie sichern mit ihrem Beitrag, dass unser Journalismus für alle zugänglich bleibt – ganz ohne Medienkonzern, Milliardär oder Paywall.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ übersehene Themen in den Fokus rücken
→ marginalisierten Stimmen eine Plattform geben
→ Falschinformationen etwas entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und weiterentwickeln

Mit »Freiwillig zahlen« oder einem Genossenschaftsanteil machen Sie den Unterschied. Sie helfen, diese Zeitung am Leben zu halten. Damit nd.bleibt.

- Anzeige -
- Anzeige -