Kraft fordert mehr Geld für den Westen

Stuttgart (AFP/nd). Die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft (SPD), hat eine gezielte Förderung der Wirtschaft in Westdeutschland nach dem Vorbild des Solidarpakts Ost gefordert. »Es gibt in Westdeutschland einen enormen Nachholbedarf an Infrastrukturmaßnahmen, der auch die wirtschaftliche Entwicklung gefährdet«, sagte Kraft den »Stuttgarter Nachrichten«. Deswegen müsse es nun »einen Vorrang West geben«. Kraft warb für Städtebaumittel, Investitionen in Straßen und bei der Bahn und im Forschungs- und Wissenschaftsbereich. Am dringendsten müssten Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Kinderbetreuung und Kommunen getätigt werden. Hier sehe sie überall im Westen Nachholbedarf. »Wir müssen jetzt einen klaren Fokus darauf lenken, dass jetzt Westdeutschland am Zug ist«, sagte Kraft. Kommentar Seite 4

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