Bossi kandiert nicht mehr für Lega-Vorsitz

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Rom (dpa/nd). Der im Skandal um Korruption und veruntreute Parteigelder zurückgetretene Chef der rechtspopulistischen italienischen Lega Nord, Umberto Bossi (70), will nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren. Bei dem Parteitag Ende Juni solle der frühere Innenminister Roberto Maroni als einziger Kandidat antreten, zitieren italienische Zeitungen Bossi am Dienstag. Der Parteigründer war Anfang April zurückgetreten, als der Druck auf die Partei im Zusammenhang mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zunahm. Vor Kurzem hatte er dann zur Überraschung auch seiner eigenen Partei angekündigt, er werde doch wieder kandidieren.

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