Zehn Minister in Albanien entlassen
Größte Kabinettsumbildung Berishas
Tirana (dpa/ND). Der albanische Präsident Sah Berisha hat am Sonntag die bisher größte Regierungsumbildung seit dem Amtsantritt der regierenden Demokratischen Partei 1992 vorgenommen. Zehn Minister wurden entlassen, im Rahmen der Umstrukturierung der Regierung sieben neue ernannt. Ausgewechselt wurde u.a. der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrates, der für Privatisierungsfragen zuständig ist.
In der vergangenen Woche hatte das albanische Parlament eine Reihe von Änderungen in der Regierungsstruktur gebilligt. Sieben bisherige Ministerien wurden entweder zusammengelegt oder umbenannt, so daß vier neue Ministerien entstanden. Die Veränderungen in der Regierung werden von Beobachtern als Folge der Volksabstimmung Anfang November, in der eine von Präsident Berisha vorgelegte Verfassungsänderung abgelehnt worden war.
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