Werbung

Dieser Text ist Teil des nd-Archivs seit 1946.

Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis 2001 als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Je älter das Original, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der automatische Erkennvorgang bei einzelnen Wörtern oder Absätzen auf Probleme stößt.

Es kann also vereinzelt vorkommen, dass Texte fehlerhaft sind.

Dynamo-Chef Otto in Dresden verhaftet *

Vorwurf: Zahlreiche Wirtschaftsdelikte

  • Lesedauer: 1 Min.

Dresden (Reuter/ND). Der Präsident des Fußballvereins Dynamo Dresden, der Bauunternehmer Rolf-Jürgen Otto, ist am Mittwoch wegen des Verdachts zahlreicher Wirtschaftsdelikte festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz teilte mit, Otto werde u. a. Konkursverschleppung bei der von ihm geführten Hoch- und Tiefbau GmbH in Meißen vorgeworfen. 22 Objekte des Unternehmers überwiegend in Sachsen und Hessen - wurden durchsucht.

Otto wird ferner verdächtigt, Beiträge von Arbeitnehmern der Sozialversicherung vorenthalten und seine Pflicht zum rechtzeitigen Antrag des Konkursverfahrens verletzt zu haben. Zudem soll er es unterlassen haben, Forderungen in siebenstelliger Höhe geltend zu machen und so“ das Aus der Firma gefördert zu haben.

Die Festnahme und die Durchsuchungen stehen bisher nicht im Zusammenhang mit den Strafanzeigen zum Nachteil des Fußballclubs.

Wir haben einen Preis. Aber keinen Gewinn.

Die »nd.Genossenschaft« gehört den Menschen, die sie ermöglichen: unseren Leser:innen und Autor:innen. Sie sind es, die mit ihrem Beitrag linken Journalismus für alle sichern: ohne Gewinnmaximierung, Medienkonzern oder Tech-Milliardär.

Dank Ihrer Unterstützung können wir:

→ unabhängig und kritisch berichten
→ Themen sichtbar machen, die sonst untergehen
→ Stimmen Gehör verschaffen, die oft überhört werden
→ Desinformation Fakten entgegensetzen
→ linke Debatten anstoßen und vertiefen

Jetzt »Freiwillig zahlen« und die Finanzierung unserer solidarischen Zeitung unterstützen. Damit nd.bleibt.

- Anzeige -
- Anzeige -