Streit um die Zukunft des GeraerDialogs

  • Lesedauer: 1 Min.
Berlin (ND-Strohschneider). Um die Zukunft des PDS-Netzwerkes »Geraer Dialog/Sozialistischer Dialog« ist vor der für heute in Berlin geplanten Mitgliederversammlung ein Streit entbrannt. Zunächst hatten Vertreter von BundessprecherInnen- und Koordinierungsrat des sich als linke Strömung verstehenden Zusammenschlusses dessen Auflösung beantragt. Dagegen wird nun in einem weiteren, unter anderem von PDS-Parteivorstandsmitglied Dorothee Menzner unterzeichnetem Antrag für den Fortbestand des Geraer Dialogs plädiert. Die PDS sei »trotz allem die linkssozialistische Partei von politischer Relevanz«, in der es sich lohne, um eine antikapitalistische Politik zu kämpfen. Die in ihrem Gründungsprozess stehende Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit stelle »keine systemkritische« Alternative dar. Zudem habe es in der jüngeren Vergangenheit durchaus Erfolge bei der Durchsetzung linker Positionen gegeben, etwa bei der Durchsetzung von Sahra Wagenknecht und Tobias Pflüger auf der Europawahlliste. Der Geraer Dialog war im Februar 2003 in Reaktion auf die Diskussion über den politischen Kurs der PDS gegründet worden.
#ndbleibt – Aktiv werden und Aktionspaket bestellen
Egal ob Kneipen, Cafés, Festivals oder andere Versammlungsorte – wir wollen sichtbarer werden und alle erreichen, denen unabhängiger Journalismus mit Haltung wichtig ist. Wir haben ein Aktionspaket mit Stickern, Flyern, Plakaten und Buttons zusammengestellt, mit dem du losziehen kannst um selbst für deine Zeitung aktiv zu werden und sie zu unterstützen.
Zum Aktionspaket

Linken, unabhängigen Journalismus stärken!

Mehr und mehr Menschen lesen digital und sehr gern kostenfrei. Wir stehen mit unserem freiwilligen Bezahlmodell dafür ein, dass uns auch diejenigen lesen können, deren Einkommen für ein Abonnement nicht ausreicht. Damit wir weiterhin Journalismus mit dem Anspruch machen können, marginalisierte Stimmen zu Wort kommen zu lassen, Themen zu recherchieren, die in den großen bürgerlichen Medien nicht vor- oder zu kurz kommen, und aktuelle Themen aus linker Perspektive zu beleuchten, brauchen wir eure Unterstützung.

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl.

Unterstützen über:
  • PayPal