Die kämpfenden Löwinnen aus dem gallischen Dorf

In Hamburg kämpfen zwei Mütter für den Erhalt einer Förderschule

  • Von Guido Sprügel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Entgegen dem allgemeinen Inklusionstrend kämpfen in Hamburg zwei engagierte Elternvertreterinnen für den Erhalt »ihrer« Förderschule. Die Inklusion in der allgemeinen Schule tat ihren Kindern alles andere als gut.

Wenn man diese Geschichte in Bilder fassen wollte, käme man schnell auf »kämpft wie eine Löwin« oder »kleines gallisches Dorf«. In diesem Fall ist das kleine Dorf die »Förderschule Pröbenweg« im Hamburger Stadtteil Hamm, die trotz des politisch ausgegebenen Ziels, behinderte Schüler in sogenannte Regelschulen zu »inkludieren«, als Förderschule weiterhin existiert. Die Löwinnen wären, bliebe man bei den Bildern, die Elternvertreterinnen Anja Scheer und Ines Köhler, die für den Erhalt ihrer Schule kämpfen.

Es ist so etwas wie die Schattengeschichte zur Inklusion. Sie handelt von Kindern wie Robin und Timm, die es eigentlich im Inklusionsparadies nicht mehr geben dürfte. »Die Realität sieht aber leider ganz anders aus. Robin hat in seinem jungen Leben bereits fünf Schulwechsel hinter sich, bis er endlich zur ›Förderschule Pröbenweg‹ kam«, schildert Anja Scheer ihre Geschichte. Bei ihrem Sohn wurde bereits im Kindergarten ein Aufmerksa...


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