Spende für Angehörige von NSU-Opfern
Erfurt. Das Land Thüringen hat den Familien der NSU-Opfer 50 000 Euro gespendet. Das Geld soll den Hinterbliebenen gemeinsame Besuche der in Deutschland verteilten Gedenkstätten für die von der rechten Terrorzelle Ermordeten ermöglichen. Diese Reisen spielten für die Familien eine große Rolle, weil sie sich dabei viel besser austauschen und vernetzen könnten als am Rande des Münchner NSU-Prozesses, sagte die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen der NSU-Opfer, Barbara John. dpa/nd
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