Lobbycontrol kritisiert Mainzer CDU-Politiker

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Mainz. Der rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete und Landwirtschaftkammer-Präsident Norbert Schindler (CDU) ist mit seinen Nebentätigkeiten in Unternehmen und Agrarverbänden in die Kritik geraten. Der Kölner Verein Lobbycontrol sieht bei dem Unions-Politiker aus Grünstadt (Kreis Bad Dürkheim) Interessenkonflikte. Schindler ist unter anderem Vorsitzender des Bundesverbandes Bioethanolwirtschaft und sitzt im Aufsichtsrat des Mannheimer Bioethanolherstellers CropEnergies. In der Diskussion um die Einführung des umstrittenen Biokraftstoffs E10 habe Schindler die Bioethanolindustrie gegen Kritiker verteidigt - auch im Bundestag, wie Lobbycontrol mitteilte. Für seine Nebentätigkeiten in der Bioethanolbranche bekommt Schindler mindestens 42 000 Euro pro Jahr, wie aus den Veröffentlichungen der Nebeneinkünfte der Abgeordneten hervorgeht. Schindler weist die Kritik zurück und bezeichnete sich als politisch unabhängig. dpa/nd

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