UN-Soldaten erschossen 30 Zivilisten

Massaker in Zentralafrika

Genf. Tschadische UN-Soldaten haben in der Zentralafrikanischen Republik etwa 30 Zivilisten erschossen. Weitere gut 300 Menschen seien verletzt worden, als die Einheiten am vergangenen Samstag das Feuer auf einen Markt in der Hauptstadt Bangui eröffnet hätten, sagte ein Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte am Freitag in Genf. Die tschadischen Soldaten hätten ohne Grund direkt in die Menge geschossen, in der sich auch zahlreiche Frauen und Kinder befanden. Die Informationen stammen von Überlebenden, die Menschenrechtsexperten in den vergangenen Tagen befragt haben. Allem Anschein nach habe es auf dem Markt keine Provokationen gegeben, sagte der UN-Sprecher in Genf. epd/nd

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