Anschläge überschatten Irak-Wahl

Landesweit kamen am Mittwoch 24 Menschen ums Leben, darunter zwei Selbstmordattentäter

Bagdad. Bei der Parlamentswahl im Irak haben militante Islamisten Wähler mit Sprengstoffanschlägen und Mörserattacken terrorisiert. Landesweit kamen am Mittwoch 24 Menschen ums Leben, darunter zwei Selbstmordattentäter. Es war die erste Wahl in dem instabilen Land seit dem Abzug der US-Armee Ende 2011.

Die Wahlbeteiligung in den Konfliktregionen im Westen des Landes und nördlich von Bagdad war niedriger als in Bagdad und in den schiitischen Süd-Provinzen. Dort waren die Wahllokale nach Einschätzung von Beobachtern besser gesichert worden. Bis zum Nachmittag hatten etwa 40 Prozent der Wähler ihre Stimmzettel abgegeben. Die Wahlkommission teilte mit, 39 der insgesamt 8075 Wahllokale seien wegen der schwierigen Sicherheitslage nicht geöffnet worden.

Der amtierende Ministerpräsident Nuri al-Maliki gab sich bei der Stimmabgabe in der gut geschützten Grünen Zone von Bagdad siegesgewiss. Der schiitische Politiker sagte: »Unser...


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