Renteneinheit lässt auf sich warten

Linkspartei fordert schnellere Angleichung der Ostbezüge an das Westniveau

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Donnerstag debattierte der Bundestag darüber, wann die Rentenlücke zwischen Ost und West endgültig geschlossen werden könne.

Ungerecht und inakzeptabel - so lautet das Fazit der Linkspartei zum Rentenrecht 25 Jahre nach dem Mauerfall. Auch in dieser Legislaturperiode ließ die Partei deshalb einen Antrag für ein einheitliches Rentensystem auf die parlamentarische Tagesordnung setzen. Die Forderungen, die die Abgeordneten am Donnerstag im Bundestag diskutierten, waren überschaubar: Die LINKE will einen Zuschlag einführen, mit dem »der Wertunterschied zwischen den Rentenwerten in Ost und West bis zum Jahresende 2017 sukzessive ausgeglichen wird«. Diese Zulage soll aus Steuermitteln finanziert und solange gezahlt werden, bis Löhne und Gehälter in Ost und West auf einem Niveau liegen und damit für eine einheitliche Rentenhöhe sorgen.

Zweitens sollen Ostdeutsche künftig gleiche Entgeltpunkte für Kindererziehungs-, Pflege- und Zivildienstzeiten erhalten wie Bürger aus den alten Bundesländern. Mit der von der Koalition beschlossenen Mütterrente, die am 1. J...


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