»Ja zum Widerstand«

Indigener Kongress und Zapatisten einen sich im Kampf gegen Landraub und Repression

  • Von Luz Kerkeling
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Land und Freiheit stehen in Mexiko durch die Energiereform der Regierung mehr denn je auf dem Spiel. Ein großer indigener Kongress rund um die Zapatisten sinnierte über Möglichkeiten des Widerstands.

Es war ein echter Tagungsmarathon in der tropischen Hitze der Gemeinde La Realidad im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas: Ab dem 4. August diskutierten über 300 Delegierte des Nationalen Indigenen Kongresses (CNI) und 1300 Angehörige der Unterstützungsgemeinden der linksgerichteten Zapatistischen Armee zur nationalen Befreiung (EZLN) eine Woche über ihre Situation, ihre Erfahrungen und ihre Pläne in ihrem Kampf für »Land und Freiheit«.

EZLN-Comandante Tacho brachte in seiner Begrüßungsansprache das Ziel des Treffens auf den Punkt: »Wir sind gekommen, um unser Leid und unsere Schmerzen zu teilen, die uns von diesem neoliberalen System angetan werden. Aber nicht nur das. Wir sind ebenfalls gekommen, um uns über unsere wertvollen Kenntnisse, unsere Kampferfahrungen, unsere Organisationsweisen und unsere Herausforderungen auszutauschen.«

312 Vertreterinnen und Vertreter von 28 der insgesamt 62 indigenen Bevölkerungsgruppen...


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