Verfahren wegen Castor-Blockade eingestellt

Ludwigslust. Der vermutlich letzte Prozess um Gleisblockaden bei den Castor-Transporten vor vier Jahren in Mecklenburg-Vorpommern ist am Dienstag eingestellt worden. Vor dem Amtsgericht Ludwigslust stand eine 55-jährige Frau aus Uelzen (Niedersachsen), die an einer Blockadeaktion am 16. Dezember 2010 in der Nähe der mecklenburgischen Kleinstadt teilgenommen hatte. 21 Atomgegner hatten hier einen Zug mit Atommüll auf dem Weg zum Zwischenlager Lubmin zum Stehen gebracht. Die Frau erhielt einen Strafbefehl über 1800 Euro wegen Nötigung, legte jedoch Widerspruch ein. Sie muss nun lediglich 35 Euro an ein Frauenhaus überweisen. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung