Lafontaine gegen Länderneugliederung

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Saarbrücken. Der saarländische Oppositionsführer Oskar Lafontaine (LINKE) hat erneute Äußerungen von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu einer Länderneugliederung scharf kritisiert. Der Chef der Linksfraktion forderte Kramp-Karrenbauer auf, »Gerede« über eine Länderneugliederung einzustellen. Damit schwäche sie die Position des Saarlands bei den laufendenden Verhandlungen über die Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte in einer am Montagabend ausgestrahlten Talkshow des Saarländischen Rundfunks ihre Äußerungen verteidigt. Zuvor hatte sie in einem Interview vor einer Neuordnung Deutschlands mit nur noch sechs oder acht Bundesländern gewarnt, sollte keine Einigung für die Altschulden von Haushaltsnotlageländern wie dem Saarland und Bremen erzielt werden. Damit hatte sie in anderen Bundesländern eine Debatte losgetreten, sondern auch Irritationen bei ihrem Koalitionspartner SPD ausgelöst. dpa/nd

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