Erneut Gesundheitskarte für Flüchtlinge gefordert

Berlin. Diakoniepräsident Ulrich Lilie hat eine bessere gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen gefordert. Dazu gehöre auch der Zugang zu den medizinisch notwendigen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, sagte Lilie am Mittwoch in Berlin. Bleibe es bei der ausschließlichen Behandlung von akuten und schmerzhaften Krankheiten, »sollte zumindest durch die flächendeckende Einführung der Gesundheitskarte der Zugang zu diesen Leistungen erleichtert werden«, sagte er. »Das derzeitige System - erst beim Sozialamt einen Krankenschein holen und dann zum Arzt - dient allenfalls der Abschreckung. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung